Wanderweg:Malerweg
Teilstrecke:komplett
Dauer / Streckenlänge:etwa 7 Tage
Streckenbeurteilung:Wanderung
Wasser für den Hund:Gibt es ausreichend
Die Wanderung mit Hund istempfehlenswert
Homepages zum Wanderweg: http://www.malerweg.de

Weiter Informationen zum Wandern mit Hund:
Wir waren mit 2 Hunden (JRT und Mali-Mix) unterwegs.
Ich muß sagen, daß wir in allen Gasthäusern, Pensionen, Hotels sehr freundlich
aufgenomen wurden. Auch wenn die Hunde Wetter bedingt teilweise wie die allerletzten
Schlamm-Monster aussahen. Da wir teilweise öffentliche Verkehrsmittel benutzt haben,
hatten wir für beide Hunde Maulkörbe dabei. Sicher ist sicher.
Gebraucht haben wir sie nicht.

Im Nationalpark herrscht Leinenzwang. Da beide Hunde keine Jäger sind, haben wir das
größtenteils ignoriert und bei Menschenbegegnungen ins "Fuß" gerufen. Es hat sich niemand beschwert. Ich hänge nochmal einen detaillierten Brief an eine gute Freundin an.

Seit Sonntag sind wir wieder zu Hause.
Und obwohl das Wetter nicht wirklich so ganz mitgespielt hat, das Elbsandsteingebirge ist großartig!!!!!
Ich hätte nie im Leben so in der Nähe eine solch grandiose Landschaft vermutet. Es ist so was von verwunschen und verzaubert, daß es uns nicht im geringsten erstaunt hätte, kleinen Zwergen zu begegnen oder Elfen tanzen zu sehen oder was auch immer. Es war einfach schön.

Der Weg ist immer wieder eine kleine - manchmal auch eine große Herausforderung - für die Menschen, aber auch und vorallem für die Hunde.
Es gibt steile Treppen aus Holz, Metall oder Gittern zu bewältigen, immer wieder Leitern (die Vierbeiner finden meistens einen Weg drumrum), mit etwas Glück aus Holz, teilweise aber auch mit runden Metallverstrebungen. Die Schrammsteine wollten wir eigentlich - nach langem hin und her - umlaufen. Schon bei der Vorbereitung, hatten wir keine deutliche Aussage bekommen, ob es geht oder nicht mit Hund. Letzten Endes haben wir uns verlaufen und waren dann plötzlich nahezu mittendrin - und sind dann beim Abstieg gescheitert und konnten ein riesiges Stück zurücklaufen... Da war nämlich ne Holzleiter (eigentlich eine von den gut zu schaffenden) aber direkt daneben ging es steil und ungesichert in den Abgrund...und das letzte Stück zur Leiter bestand aus Querhölzern zwischen denen immer schritbreit gähnende Leere war. Da hat das Wilmchen dann nicht mehr mitgespielt (und unsere Nerven auch nicht).

Insgesamt ist für den Weg viel Vertrauen und gut gewachsene Hund-Mensch-Teamstrukturen notwendig. Unterschiedliche Untergründe sollten kein Problem sein, die Treppen sind teilweise verdammt lang und schmal. An den Riffabbrüchen, gibt es immer wieder Gittertreppen, die teilweise in den Felsspalten steil nach unten führen, manchmal 20, 30 Meter (und nicht wirklich umgehbar sind). Wilma haben wir teilweise zu zweit über die Leitern gewuchtet, eine hat von unten geschoben, die andere von oben gezogen. Emma war da natürlich von Größe und Gewicht her ideal....da mußte man nur imer ein Auge haben, das die kleine treue Seele nicht wieder direkt nach unten zurück zu Silke springt....(nicht ohne meine Mammschi).

Aber wie gesagt, der Weg ist wunderschön und lohn sich auf jeden Fall. Und der Vorteil von Bergen ist ja; daß sie einem nicht weglaufen können.


Ein Beitrag von Annette Klemm





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