| Wanderweg: | Eider-Rundwanderung bei Kiel, Schleswig-Holstein |
| Teilstrecke: | komplett |
| Dauer / Streckenlänge: | Tagesausflug, 10 Km |
| Streckenbeurteilung: | Wanderung |
| Wasser für den Hund: | Gibt es ausreichend |
| Die Wanderung mit Hund ist | Empfehlenswert |
| Homepages zum Wanderweg: | keine |
| Weiter Informationen zum Wandern mit Hund: | ||||
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Dies ist meine "Haus- und Hofstrecke", die ich auch deshalb gerne gehe, weil sie verschiedene Varianten bietet. Hier beschreibe ich zunächst die Rundwanderung von Hassee über Russee nach Schulensee und zurück. Einziger Wermutstropfen: es besteht in weiten Teilen wegen Ausweisung von Naturschutzgebieten und Wald Leinenpflicht. Ich bin allerdings in den viereinhalb Jahren, die ich hier oft mit meinem Hund spazieren gehe, noch nicht angehalten, kontrolliert oder mit Bußgeld belegt worden. Ich weiß aber von einigen wenigen Haltern, dass auf dieser Strecke durchaus sporadisch patroulliert und auch schon mal Ordnungsgeld verhängt wird. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück... Die Tour beginnt im Kieler Stadtteil Hassee in der Straße "Wulfsbrook". Neben der Firma Eder führt ein Spazierweg ins Grüne. Er trifft nach etwa 150 Metern auf einen asphaltierten Verbindungsweg. Hier nach links an der Gesamtschule vorbei und nach 50 Metern nach rechts den Verbindungsweg wieder verlassen und dem Spazierweg weiter folgen. Er führt am Sportplatz vorbei und hier kann an entweder weiter dem Hauptweg folgen oder aber hinter einen Maschendraht auf einen schmalen Pfad schlüpfen (die Bedeutung des Zaunes, der nichts einzäunt, hat sich mir noch nicht wirklich erschlossen...). Der Pfad führt etwa 150 Meter durch wild wachsendes Brachland, bevor er dann wieder auf den Hauptspazierweg trifft. Dem Hauptweg weiter folgen am Hundeplatz vorbei. Linkerhand liegt in einer Senke der Drachensee. Der Weg führt weiter geradeaus an einem Bruchwald und einer Gartenkolonie vorbei. Es folgt extensiv bewirtschaftete Wiesenfläche mit Schaf-und Ziegenherden, einer Holzbrücke über die verträumte Speckenbeker Au und Pferdekoppeln. Am Ende des Wegs den "Speckenbeker Weg" in den Wald gegenüber queren. Auf dem Waldweg bis zur Gabelung gehen und dort nach links abbiegen. Ein Abstecher nach rechts lohnt sich auch, denn nach etwa 100 Metern erreicht man eine kleine Uferstelle, an der mein Hund gerne im flachen Russee planscht und trinkt. Ansonten dem Waldweg an der Gabelung nach links folgen und es geht weiter durch den Wald. Zur rechten Seite fließt die schmale Kuhfurtsau, die meinem Hund auch als Tränke dient. Im weiteren Verlauf durch den Wald gelangt man an die schmale Verbindungsstraße „Ihlseeweg“, die zum Wildgehege (eintrittsfrei!) führt. Wer mag, kann hier mit seinem angeleinten Hund eine Runde durch das Gehege mit Schafen, Ziegen, Hochlandrindern, Hirschen und Wildpferden gehen. Nach Überquerung der Straße "Ihlseeweg" öffnet sich etwa 150 Meter weiter die Landschaft. Aus dem Wald kommend breiten sich nun beidseitig der Kuhfurtsau extensiv bewirtschaftete Wiesen und aus. Wenig später fließt die Kuhfurtsau in die Eider, der der Weg im weiteren Verlauf bis nach Schulensee folgt. Es geht am Eiderbad vorbei, an altem Kastanienbestand, einem kleinen, tosenden Wehr und schließlich am baumbestandenen Ufer nach Schulensee. Der Weg endet am ZOB. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite kann man in die hundefreundliche Gaststätte „Eiderkrug“ einkehren. Hier bin ich auch mit mehreren und nassen und schlammpfotigen Hunden willkommen... Der Rückweg erfolgt über den ZOB und auf dem Fußweg am "Speckenbeker Weg", dam man nach links folgt. Nach etwa 100 Metern biegt man nach rechts in einen kleinen Verbindungsweg zur Straße "Hammerbusch" ein. Dem "Hammerbusch" nach links folgen und nach weiteren 50 Metern nach rechts in einen unscheinbaren Stichweg einbiegen. Dieser führt wieder auf den Hauptspazierweg kurz vor dem Russee zurück, den man schon auf dem Hinweg gegangen ist. Nach rechts wenden und über die kleine Brücke der Speckenbeker Au, an den Schaf- und Pferdeweiden, der Gartenkolonie und dem Hundeplatz zurück zum "Wulfsbrook". Neben dieser Möglichkeit gibt es noch verschiedene Varianten, um an den Ausgangspunkt zurück zu kommen und die ich hier kurz vorstellen möchte. Variante 1 Vom ZOB aus mit dem Bus zurück Richtung Innenstadt. Der Bus fährt alle 10 bis 20 Minuten (am Wochenende alle halbe Stunde). Nach drei Stationen (nach Ticket für Kurzstrecke fragen!) an der Haltestelle "Wulfsbrook" aussteigen und zurück zum Ausgangspunkt, wenn man dort sein Auto geparkt hat. Variante 2 Von der Gaststätte aus folgt man der Hauptstraße Richtung Innenstadt etwa einen Kilometer lang. An der nächsten Ampel nach rechts in den Meimersdorfer Weg und dann in den Wald "Vieburger Gehölz" einbiegen. Durch den Wald gelangt man auf unterschiedlichen Wegen zum städtischen Hundefreilauf im Wald unter dem Fernsehturm. Hier darf der Hund dann ganz offiziell durch den Wald laufen! Das Gelände ist ausgeschildert. Durch den Hundefreilauf erreicht man am Ende den "Krusenrotter Weg", dem man nach links auf die "Diesterwegstraße" bis zur "Hamburger Chaussee" folgt. Über die Ampel in die "Helgolandstraße" und dann nach links in die "Schleswiger Straße", die wieder zum "Wulfsbrook" und damit zum Ausgangspunkt führt. Diese Tour dauert mit dieser Variante dann etwa 3,5 bis 4 Stunden. Variante 3 Vor der Gaststätte "Eiderkrug" mit Blick auf den ZOB stehend wendet man sich nach links und geht die "Hamburger Landstraße" zum "Kleinen Eiderkamp". Von hier in den "Jütwarder Weg" und "Am See. Am Ende dieses kleinen Anliegerweges beginnt ein Spazierweg, der durch eine hügelige Landschaft am Freilichtmuseum "Molfsee" vorbei führt (das man übrigens auch mit Hund besuchen kann, wenngleich er die Häuser nur von außen besichtigen darf!). Der Pfad führt weiter zu einer Autobahnbrücke, unter der auch die Eider durchfließt. Hier geht man eine Treppe hoch, um auf der anderen Seite des Eiderufers wieder eine Treppe hinab zu steigen. Jetzt geht man unter der Brücke hindurch und erreicht eine Wiese, die man am Rande überquert. Hier bitte den Hund anleinen, denn diese Wiese wird während des Vogelzuges häufig als Rastplatz aufgesucht. Am anderen Ende der Wiese führt ein Wirtschaftsweg auf den "Meimersdorfer Weg". Hier nach links wenden und dann an der Ampel nach rechts in das "Meimersdorfer Moor" abbiegen. Dies ist ein schlichter Feldweg durch eine offene, feuchte Wiesenlandschaft und Bruchwald. Man folgt dem Weg in einer Schleife an einem privaten Hundeplatz und einer Hundeschule für Schäferhunde vorbei und gelangt dann an eine Fußgängerunterführung der L 318 ("Neue Hamburger Chaussee"), die in das Vieburger Gehölz führt. Durch den Wald erreicht man den Hundefreilauf und gelangt wie in Variante 2 beschrieben wieder an den Ausgangspunkt im "Wulfsbrook". Die Tour dauert mit dieser Variante etwa 4 bis 4,5 Stunden. Ich mag diese Strecke nach Schulensee besonders, weil sie je nach Lust und Laune und Wetterlage gekürzt oder erweitert werden kann. Als Orientierung sei der Stadtplan von Falk "Kiel mit Umgebungskarte" im Maßstab 1:18.000 empfohlen.
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